Fünf Katzen im Haus, eine lebhafte Bande

Meine Katzenfreunde, die Haus und Garten von Mäusen befreien, bei einem Fototermin

Samstag, 7. April 2012

Neues von der Katzenbande







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Labels: Bambus, Enten, Frühling, Teich, Vogelhaus
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Arabella

Arabella

10.09.2009

Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn",

der aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.

Ins unreine geschrieben,

das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.

Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.

Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.

Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.

Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Missmanagement aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.

Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen lässt hinfällig.

Wurde das Volk dazu gefragt?

In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher den Unterricht geschwänzt.

Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.

Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?

Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen. Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch. Aber

Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen

Steuerausfall

Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben

Keine Prothesenherstellung= siehe oben

Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben

Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land. Die bekommt man nicht so schnell vor den Fernseher.

Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschlossen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.

Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinenser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.

Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sicher nicht im Gazha-Streifen produziert.

Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.

Aufmerksame Arabella

Aufmerksame Arabella

Aufgewachsen in den Trümmern von Remagen

In den Trümmern von Remagen aufgewachsen habe ich mir seit frühester Kindheit Gedanken zum Krieg gemacht, ob von Staatshäuptern oder Industriellen ausgehend, ob der Krieg sich gegen den Menschen richtet oder gegen die Natur. (die letztendlich immer beide betroffen sind) Die Entwicklung der Waffen spricht nicht von Intelligenz sondern von Verblendung und Selbstverliebtheit. Mein Fazit, kein Krieg ohne Religion, Gier, Dummheit, Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit. Kein Krieg ohne die Denkweise der Krupps, Thyssen und Quandts.... Auf allen Kontinenten unserer Erde fehlt Geld für Bildung und Nahrung, aber nirgendwo für Waffen. Still und leise wurde während der letzten Fußballweltmeisterschaft die Luftwaffe der Bundeswehr für Milliarden aufgerüstet, vor wenigen Wochen wurden wieder Milliardenbeträge bewilligt. Sind wir bereit wieder zu töten? Leid über die Menschheit zu bringen?

Wo bleibt der Aufschrei des Volkes??

Und gleichzeitig wachsen in unserem reichen Land Kinder in Armut auf, hungern, Bildung bleibt ihnen versagt, kein Geld für Kita und Ganztagsschulen. (Ein gebildetes Volk ist nicht manipulierbar) Die unteren Einkommensgruppen werden von unseren Machthabern immer höher belastet, lässt die Reichen noch reicher werden. Es ist Zeit aufzustehen, aber wer beginnt?

Gegen Rechts - Pro Links

Gegen Rechts - Pro Links

Bereitet Schäuble mit seiner angestrebten totalen Überwachung das Vierte Reich vor? Denn wo werden die Nazis von unserem Rechtsstaat an ihrem Tun gehindert?

Aber Musik hörenden junge Leuten, die äusserlich nicht ins System passen, sich Gedanken über den Zustand unserer Republik machen, wird mit allen, auch nicht legalen Mitteln, das Leben erschwert. Dabei braucht jeder Staat die anders Denkenden, wie würden wir uns sonst weiter entwickeln?

Selber war ich 15 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv, Willi Brandt und seine Politik hatte mich einst überzeugt, habe bedauernd mein Parteibuch abgegeben, das war schon lange nicht mehr die SPD von Willi Brandt, und mich ins Privatleben zurück gezogen. Denn! Ich sehe, unsere heutigen Machthaber behandeln uns nicht besser als in der Feudalzeit das gemeine Volk behandelt wurde. Werden wir zu anderem gebraucht als Abgaben zu leisten, den Umsatz anzukurbeln, sprich einzukaufen, und alle paar Jahre einmal wählen zu gehen. Mein Fazit, da die Regierenden aller Parteien den Bezug zur Wirklichkeit schon lange verloren haben, fühle ich mich in keiner Partei mehr zuhause. Meine einzige Hoffnung, dass dieser, mein Staat, den Weg zurückfindet in die Menschlichkeit, liegt auf den Linken. Ich bewundere ihren Einsatz. Mir ist vorher kein Fall bekannt geworden, in dem ein Politiker auf einen Posten verzichtet, um die Sache nach vorne zu bringen. Bei den Linken gehört es nach diesen Wahlen fast zum Alltag. Schlimm wie führende Köpfe der Linkspartei bundesweit in der Presse lächerlich gemacht werden. Warum geben wir ihnen nicht die Chance, uns aus dieser Kälte zu führen und den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen und nicht nur das Wohl der Lobbyisten und ihr eigenes im Auge zu haben.


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