Samstag, 7. April 2012
Samstag, 31. Dezember 2011
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Die Geschichte einer Familie
Wenn Vergangenheit Geschichte ist - Eine Familiengeschichte, eingebettet in die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts
Die überarbeitete Fassung als e-book im neuen Gewand
Der
Klappentext
Hanna
Elisa fliegt gemeinsam mit ihrem Mann in den Mittleren Osten, um ihre Tochter
und das neugeborene Enkelkind zu besuchen. Auf dem langen Flug führen die
Gedanken sie in eine Zeit, die sie nur aus Erzählungen ihres Vaters und ihres
Großvaters kennt, verfangen sich in den unruhigen Zeiten ihres eigenen Beginns.
Es
begann alles auf einer Hochzeit, als die fröhliche Lilli dem Marinesoldaten
Hardy begegnete, der einst ausgesandt wurde die Welt zu erobern. Der ehemalige
U-Boot Funker Hardy, Sohn eines Bergarbeiters oft nur knapp dem Tod auf den
Weltmeeren entronnen und Lilli, ein unbekümmertes rheinisches Mädchen, planten
voller Zuversicht ihre gemeinsame Zukunft. Tatkraft und Ideenreichtum,
Optimismus und Humor prägten ihre Taten, die sie auch die schwierigsten Zeiten
überstehen lässt. Hanna Elisa erlebte zwei Welten. Da war Lillis Familie,
angeführt von Jakob, dessen hohes Ansehen im Dorf ihn zum Berater der
Unsicheren machte. Von ihm lernte Hanna Elisa schon früh, sich einzumischen und
die streng katholische Großmutter, die dem Kind nicht erlaubte am Morgen vor
dem Beten zu singen. Im Ruhrgebiet lebten Hardys Eltern, unpolitisch und nicht
nur zu Jakobs Entsetzen waren sie einst Befürworter Hitlers Politik. Erst als
die Auswirkung des Krieges auch ihre Familie erreichte entstanden Zweifel. Hier erlebte Hanna Elisa Urlaubstage ohne
Fesseln, Zusammentreffen der Nachbarschaft auf der Bank unter dem Fliederbaum,
gemeinsames Musizieren, Toleranz - aber auch das Auseinandergehen der
langjährigen Gemeinschaften, als der Fernseher seinen Siegeszug antrat.
Leseprobe
Frühling
1997
„Das
kleine lockige Mädchen bist du? Nein Oma, das ist nur der Beginn einer neuen
Geschichte!“
„Nein,
nein, mein Schatz, das ist die Wirklichkeit. Alle Menschen kommen klein zur
Welt, werden Jahr für Jahr größer bis sie erwachsen sind und sie sind so
unterschiedlich wie die Steine, die wir vor wenigen Tagen zusammen am Strand sammelten.
Manche werden dick und klein, andere dünn und groß, vielleicht auch groß und dick, und denke nur
an den Blumenverkäufer in Avila, dann weißt du, kleine dünne Menschen gibt es
auch. Einige Menschen sind fröhlich, andere ernst. Es gibt die lieben und die
bösen, denen man am besten aus dem Weg geht und die herzensguten, von deren
Seite niemand weichen will, weil sich jeder in ihrer Nähe so geborgen fühlt. Da
sind noch die stillen Menschen und die, die ständig reden, obwohl sie nichts zu
sagen haben und die ignoranten, die tollpatschigen und die geschickten. Nur
eins trifft auf jeden Menschen zu, er ist einzigartig und auch dich Noah gibt
es nur einmal auf der Erde“.
Andächtig hörte der Kleine ihr zu, in jeder
Hand ein kleines Auto, mit denen er über riesige Phantasiestraßen um sie herum
fuhr, immer wieder einen Blick auf ihre Fotos werfend und sie blickte
abwechselnd auf das spielende Kind und auf das Foto in ihrem Album.
Sie sah sich auf der Wiese am Hang sitzen,
kleine Blumen in der Hand, fühlte sich in den längst vergessen geglaubten
Frühlingstag zurück versetzt. Fragte sich, was davon bin noch ich, - beeinflussen Erinnerungen und Erfahrungen aus
dieser Zeit, in der mir nur Liebe und Zuverlässigkeit begegnete, noch meine
heutigen Handlungen?
Zur
Zeit der Baumblüte, von der das Foto erzählte, war sie achtzehn Monate alt,
einer rundlichen pausbäckigen Puppe ähnlich.
Wie anders sahen die Erwachsenen aus, eingefallene Wangen, schlotternde
Anzüge und zu weite Kleider an ausgemergelten Körpern und selbst das glückliche
Lachen über die wieder erlangte Freiheit, das Zusammentreffen der Familie an
einem herrlichen Frühlingstag, verdrängte die Panik und die Angst über das in
der Vergangenheit erlebte nicht aus ihren Augen.
Der
Zeit entsprechend war das Bild schwarzweiß. Verblüfft sah Noah sie an,
„Oma
wo hast du die Farben verloren?“
„Nein
mein Kind, ich habe sie nicht verloren, sie sind alle noch in meinem Kopf“.
Unzählige Male besuchte sie bis in die ersten
Jahre ihrer Ehe diese Wiese zur Zeit der Obstblüte und sie schilderte dem
blonden Jungen an ihrer Seite die Farbenvielfalt, die das kleine Mädchen Jahr
für Jahr verzauberte. Die von ihrer
Mutter bereits vor ihrer Geburt gestrickten, mit kleinen bunten Blumen
bestickten weißen Wolljacke, den blauen weiten Rock, aus einer alten
Marineuniform ihres Vaters genäht, Vorkriegsware, konnte sie sich mit den
Geschichten ihrer Entstehung gut ins Gedächtnis rufen. Nachdem sie aus diesen
Sachen heraus gewachsen war, wurden sie noch Jahre später von ihren Cousinen
getragen. Sie liebte diese Wiese, und beim Blättern in den Fotos schien es ihr,
der Duft der Frühlingstage hüllte sie immer noch ein, begleitete sie bis in die
Gegenwart, um sie vor den unechten synthetischen Gerüchen einer egoistischen,
verlogenen, doppelzüngigen, nur den lauten Äußerlichkeiten, Effekten und
Schlagzeilen hinterher jagenden Meute zu schützen, und für einen kostbaren
Augenblick verdrängte der zarte Frühlingsduft aus glücklichen Kindertagen die
kalte übel riechende Aura der Menschen aus ihrer Nähe, die ohne Rücksicht auf
das Erhaltenswerte nur an ihrem Profit interessiert waren, die Stunde für
Stunde mehr Raum in der Gesellschaft einnahmen, das Tagesgeschäft bestimmten.
Sie
liebte die Frühlingsblumen, die Kirschbäume, den kleinen Bach und das Gefühl
der Freiheit, dass sie auch später bei der Erinnerung an diese Ausflüge stets
empfand. Das Versprechen wieder kommen zu dürfen, wenn das erste Obst reif war,
schenkte ihr Sicherheit und sie sah sich hinter den Erwachsenen den Berg hinauf
hüpfen, die mit Leitern und Körben beladen auf dem schmalen steilen Patt
liefen, erinnerte sich, wie sie sich wieder und wieder umschaute, ihren
Großvater Jakob nachahmend, der oft stehen blieb, um zu verschnaufen und
unentwegt feststellte, es gäbe keine schönere Aussicht auf der Welt, als von
hier auf den Rhein zu schauen, auf das Siebengebirge mit dem Drachenfels.
„Nirgendwo
auf der Welt ist die Landschaft so großartig, nirgendwo ist das Obst so saftig
und süß, der Kohl so dick und fest, der Spargel so zart. Ein Segen ist es, dass
wir all diese Köstlichkeiten ernten können“. Hanna Elisa glaubte ihm. Denn
Jakob gehörte zu den Erwachsenen, zu
denen man als Kind absolutes Vertrauen haben konnte, der alle ihre Fragen
beantwortete und der sie mit seinem Tod zum ersten Mal enttäuschte. Als Jakob
starb, war Hanna Elisa vierzehn Jahre alt und bereits im Augenblick seines
Todes spürte sie, dass er ihr fehlen würde, sein Verständnis, seine Geschichten
und sein Weitblick, über den sie sich im nach hinein wunderte. Schließlich war
er kaum aus seinem rheinischen Dorf heraus gekommen. Allerdings hatte er seit
seinem vierzehnten Lebensjahr für die Reichsbahn, später Bundesbahn,
gearbeitet, hatte in der Rotte angefangen und sich zum Stellwerksleiter
hochgearbeitet, und wenn sie heute darüber nachdachte, über all die Züge, denen er hinterher sehen durfte, mit
ihnen seinen Gedanken freien Lauf lassen konnte, war sie überzeugt, dass ihm diese Arbeit half über
den dörflichen Rahmen, in dem er lebte und sich verwurzelt fühlte, hinaus zu
denken.
Entschlossen
schlug Hanna Elisa das Fotoalbum zu. Aber es gelang ihr nicht in die Gegenwart
zurückzukehren. Versonnen blieb sie auf dem Teppich sitzen. Fünf Jahre war es
her, dass ihre Tochter Laura das Elternhaus verlassen hatte, um ihren Lebensmittelpunkt
in den Mittleren Osten zu verlegen und sieben Monate waren bereits vergangen,
dass sie mit Simon und den Kindern durch Felder und Wiesen streiften und
während sie auf ihren täglichen Spaziergängen Laura und dem Kind aus den längst
vergangenen Tagen erzählte, die sie auch nur durch die unerschöpflichen
Geschichten ihres Großvaters kennen gelernt hatte, glaubte sie Jakobs Nähe und
seine beschützende Aura zu spüren. Ihr
Herz schlug höher, wenn sie daran dachte, dass Laura den alten
Brauch des Geschichtenerzählens in der
Familie weiterführte. Als sie Sven nach Bahrain folgte, Verantwortung für
Kinder, Haus und Garten übernahm und in der traditionellen Rolle der Frau
lebte, erkannte sie, egal in welches Land der Erde, in welche Kultur, sie durch
Svens Beruf noch verschlagen würde, nichts war wichtiger, als den Kindern ein
zuverlässiger Ruhepunkt in einem unruhigen Leben zu sein. Diese Einstellung gab
ihr die Geduld auf den Zeitpunkt zu warten, an dem die Kinder beginnen würden
eigene Wege zu gehen und sie nutzte ihre Kreativität und ihre Talente im
häuslichen Bereich, erfand nicht nur zu Noahs Vergnügen phantasievolle
Geschichten und originelle Spiele. Nie gingen ihr die Einfälle aus, die alle
zum Lachen brachten und vergessen ließen, das man den Pool, den Spielplatz und
das Meer, die vor der Haustür lagen, an den unerträglichen Tagen der heißen
trockenen Wüstenwinde, die aus Saudi Arabien kamen, nur vom Fenster aus
betrachten konnte. In Lauras Obhut verwandelte sich der Tag in einen Traum für
Zaubergestalten und alle die ihr zuhörten vergaßen mit Hilfe ihrer Worte Raum
und Wirklichkeit und die gut funktionierende Klimaanlage ließ die Besucher die
barbarische Hitze, die auch nachts nicht von der Insel wich, unwirklich
erscheinen. Es war ihnen bereits entfallen, dass sie erst vor wenigen Stunden
bei ihrer Ankunft darüber klagten, das die Hitze und die Luftfeuchtigkeit ihnen
fast den Atem nahm. Und während sie am Fenster standen, über das Meer blickten
und Lauras Geschichten lauschten, glaubten sie dem unermüdlichen Wind, der
verführerisch mit leichtem Säuseln durch die mächtigen Kronen der Palmen wehte,
dass er die ersehnte Abkühlung bringen würde. Wenn ein Besucher die
Terrassentür öffnete, einen Schritt auf den Rasen trat, um die kühle frische
Luft zu spüren, die er durch das Fenster wahrgenommen hatte und statt einmal
tief durchzuatmen, erschrocken ins Haus zurück eilte, lachte Laura und während
der Besucher seine Arme in dem Glauben betrachtete, entstellende Verbrennungen
zu sehen, erzählte sie, dass sie im ersten Jahr ihres Hier seins zu oft auf die Verführungskünste des Windes
hereingefallen sei. Sie verschwieg, dass sie an manchen Tagen Tränen überströmt
wieder ins Haus gerannt war, von Sehnsucht nach einem kühlen deutschen Sommer
erfüllt. Und der Wind zog ohne Erbarmen weiter über die märchenhafte Insel.
Statt Kühle zu bringen, trocknete er in kurzer Zeit die zarten Blüten der Bäume
und Sträucher aus, raubte das letzte Tröpfchen Wasser, das sich in einer
Baumrinde verborgen hielt und versteckte die Farben der Insel unter einem
Schleier aus heißem Sand.
Montag, 19. Dezember 2011
Die Zukunft? Irgendwann??
„Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“
Reinhard Mohn hat sich selbst nie ausschließlich als Unternehmer verstanden. Bereits 1972 beteiligte Mohn die Mitarbeiter am Unternehmensgewinn, was ihm den Beinamen „Roter Mohn“ eintrug. Dabei darf doch als sicher gelten, dass Mohn politisch linken Ideen gegenüber weitgehend immun war. Vielmehr war der Schritt schlicht Ausdruck Mohns innerster Überzeugung, dass eine partnerschaftliche Führung der richtige Weg sei, ein Unternehmen zu lenken. „Im Mittelpunkt all unserer betrieblichen Überlegungen steht der Mensch“, stellte Mohn in seinem letzten Buch noch einmal klar. „Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht.
Und wo sind die Nachahmer?
3.12.2011 Das Volk ist klüger, als unsere Politiker es sich wünschen
Gestern hörte ich in der Presse, 8-10 t Impfserum gegen die Schweinegrippe muss in Müllverbrennungsanlagen gemeinsam mit dem Hausmüll vernichtet werden.
Das ist dann unschädlich.
Warum muss es vernichtet werden?
Erinnern wir uns.
Der Versuch, eine Schweinegrippen-Hysterie im Volk ausbrechen zu lassen, missglückte und die Massenimpfung unterblieb. Die Pharmaindustrie bekam trotzdem von der immer auf das Wohl des Volkes und sehr fürsorglich handelnden Politik den Auftrag, die vielen Millionen Impfungen zu produzieren, obwohl die Nachteile bekannt und eine Epidemie nicht in Sicht war.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Kosten für die Vernichtung trägt der Steuerzahler ebenso wie einst die Herstellung.
12.11.2009
Laut Presseveröffentlichung lassen sich nur ein Viertel der Menschen mit Abitur gegen die Schweinegrippe impfen. Da ist das Abitur dann doch noch zu etwas gut. Den anderen sei gesagt „Achten sie auf die Wirkung der `gewaltigen Zwerge` nämlich der Nano-Partikel.
Schon in der Vergangenheit hat es hat es in Impfstoffen Adjuvantien, neudeutsch Wirkverstärker, gegeben und zwar in Form von hochgiftigen Formaldehyd- und Quecksilberverbindungen.
Aber beim für das Volk hergestellten Impfstoff gegen die Schweinegrippe gibt es nicht nur die übliche Giftbeimischung, diese Wirkverstärker sind obendrein mit Nano-Technologie hergestellt. Das bedeutet, der Impfstoff enthält Nano-Partikel, diese gewaltigen Zwerge.
Studien haben belegt, Nano-Teilchen, eingeatmet oder gespritzt, wandern mit einer ungeheueren Geschwindigkeit durch den Körper , und sie zerstören die Körperorgane, durch die sie hindurch wandern, um sich im Gehirn festzusetzen und dort die Zellen zerstören.
Anmerkung: Der Impfstoff ohne die Wirkverstärker, also den für die Elite (Politiker, Bundeswehr) ist der einzige in der USA zugelassene. Der andere ist verboten.
Beunruhigend
Da sieht man Dokus im TV, wie bereits vor 4000 Jahren in China ein Volksstamm wissentlich und sehentlich aus Habgier und Umweltzerstörung seinem Untergang entgegen ging und trotzdem nicht bereit war, sich zu ändern. Da frage ich mich, wozu ist Geschichte und Forschung in die Vergangenheit gut, wenn wir nicht wenigstens heute, wo unsere Machtinhaber so klug und überlegen
sind, die richtigen Taten folgen lassen.
Was nützt es unserer Umwelt, wenn wir in Europa den CO2 Ausstoß verringern, das Gesparte aber in China zu Höchstpreisen verkaufen? Das Bedenkliche, durch diesen Handel ist so gut zu verdienen, dass unterbezahlte Fachkräfte dorthin wechseln und an anderer Stelle fehlen.
Solange unsere großen Unternehmen nach China gehen, um dort ohne Umweltauflagen zu produzieren, damit sie hier alles billigst verkaufen können, habe ich keine Hoffnung auf Verbesserung der Situation.
Zurück in die Feudalzeit - sind wir schon dort angekommen?
Ein Arbeiternehmer musste nach 45 Jahren erfüllten Arbeitslebens zusehen, wie ein amerikanischer Unternehmensberater "seiner" Firma die Macht übernahm.
rücksichtslos mit Menschen umging, auf fachliche Kompetenz bewusst verzichtete, Widerspruch und positive Anregung nicht duldete. Das bedeutete, sie, die Menschen, die sich jahrzehntelang für die Firma eingesetzt hatten, sich mit ihr identifizierten, wurden am Ende gefeuert. Die Vorgehensweise sah immer wieder gleich aus, traf immer die Kreativen, niemals die Kopfnicker und folgte in mehreren Schritten.
1. Schritt:
Man nimmt dem Mitarbeiter die Personalverantwortung für die Gruppe oder dieAbteilung.
2. Schritt:
Man „befördert“ ihn auf eine Stabsstelle, ohne Personalverantwortung, wo er „wichtige“ Aufgaben, wie z.B. Innovationsmanagement direkt für einen der oberen Chefs erledigst. So manch einer ist nun noch stolz darauf so etwas Wichtiges tun zu dürfen.
3. Schritt:
Nach und nach entzieht man ihm eine Aufgabe nach der anderen und gibt
ihm immer verwirrendere dienstliche Anweisungen.
4. Schritt:
Nun entfällt plötzlich die Stabsstelle und man macht ihm das Angebot in einer anderen Abteilung zu arbeiten. Dabei muss man leider über seinen Vertrag reden, da die neuen Aufgaben anders bewertet werden – natürlich niedriger.
5. Schritt:
Schnapp, die Falle ist zu, wenn er nicht bei Schritt 1 schlau genug war sich anderweitig zu bewerben, oder aus welchen Gründen auch immer, Alter, Arbeitsmarktsituation, keine neue Stelle bekommen hat.
Folge: Frustration, innere Kündigung, Verlust von Selbstwertgefühl, sozialer Abstieg.
Hier betrifft es Ingenieure, die über ein enormes Fachwissen verfügen, voller Ideen stecken, dieses Wissen an junge Menschen weiter gegeben haben und weiter geben wollten. Aber nur wenige junge Menschen wurden in den letzten Jahren eingestellt, die alten vorzeitig und wahllos aus dem Unternehmen entlassen.
Wer kann es sich erlauben auf so viel fachliche Kompetenz zu verzichten?
Kann man da nicht den Verdacht bekommen, dass sich amerikanische Unternehmensberater als Vollstrecker des Morgenthauplans sehen?
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